"Kommt, wir gehen nach Bethlehem!" - Die Hirten stehen staunend vor dem neugeborenen Kind in der Krippe

Noch einmal stehen die Hirten im Mittelpunkt der Ereignisse! Nach der Botschaft des Engels sind sie so neugierig und hoffnungsvoll, dass sie sich auf den Weg machen nach Bethlehem. Sie wollen sehen, was dran ist an dieser überraschenden Botschaft und sie hoffen, dass die Kunde wahr ist.
Welche Freude, als sie dann das Kind und seine Eltern finden! Im Anblick des Kindes muss ihnen bewusst geworden sein, was dort, ganz in ihrer Nähe passiert ist: Gott ist wirklich mitten unter ihnen. Er ist nicht fern, er wendet sich zu und er kommt, um die Menschen aus Dunkelheit und Nacht herauszuführen.
Die Hirten sind von dem, was sie im Stall finden, völlig überwältigt. Sie können gar nicht anders als die Botschaft weiterzutragen, als allen Bekannten, Freunden, Verwandten von diesem Kind zu berichten. Einmal erkannt, welches Geheimnis sie in der Krippe entdeckt haben, eilen sie, um von ihrer Freude und Hoffnung zu künden.
Und du? Bist du noch nachdenklich und zögerlich oder wie die Hirten voller weihnachtlicher Freude? Wo machst du dich auf aus der Lethargie des Alltags und brichst auf, um dich auf die Botschaft Gottes einzulassen – und vielleicht von ihr überrascht zu werden?

 

 

„Kommt, wir gehen nach Bethlehem!“
Lukasevangelium Kapitel 2, Verse 15-20

 

Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.